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Trendmaterial 2018: Gartenmöbel-Leder

Sieht aus wie echtes Leder, bringt edles Ambiente auf die Terrasse und zählt daher zu einem der spannendsten Gartenmöbelmaterialien der kommenden Saison: Die Rede ist vom outdoorgeeigneten Gartenmöbel-Leder. Was es mit dem hochwertigem Material aus sich hat und worauf Sie bei Pflege und Überwinterung achten sollten, lesen Sie hier.

Was ist Gartenmöbel-Leder?

Unter Gartenmöbel-Leder versteht man sämtliche synthetische Textilien, die aufgrund ihrer Wetterfestigkeit und Robustheit als Bezugsmaterial für Gartensitzmöbel verwendet werden und echtem Leder gleichen. Dieses sogenannte „Bootsleder“ (auch Stamskin-Leder genannt) fand und findet bisher vor allem im Yachtbau Anwendung. In letzter Zeit wird dieses, in Optik und Haptik echtem Leder gleichendem Material, aber auch immer öfter im Gartenmöbelbereich eingesetzt. Eine hohe UV- und Formbeständigkeit sowie starke Robustheit gegenüber Chlor- und Salzwasser ist es, was dieses Material zu einem besonders hochwertigen Gartenmöbelmaterial und zu einer echten Alternative zu gängigen Outdoorstoffen und Textilene macht. Ein weiterer Vorteil dieses Materials ist es, dass es weniger stark als andere Bezüge aufheizt – gerade im Sommer ein absoluter Pluspunkt.

Gegenüber Feuchtigkeit verhält sich das künstliche Leder ebenfalls gut. Unter dem Bezug befindet sich in den gepolsterten Kissen zumeist ein hochwertiger und vor allem schnell trocknender Schaumstoff, der wasserdurchlässig ist und so schnell Feuchtigkeit wieder abgibt. Schaumstoffe von Markenherstellern, wie der Firma Stern beispielsweise, sind gegen Schimmel und andere Pilze resistent. Gelegentlich sind die Lederpolster auch an der Unterseite mit einem luft- und wasserdurchlässigen Textilen gefertigt, das eine gute Luftzirkulation sowie das schnelle Abfließen von Staunässe gewährleistet.

Pflege von Gartenmöbel-Leder

Die glatte Oberfläche des Gartenmöbel-Leders lässt sich gut reinigen. Wie bei den meisten Gartenmöbelmaterialien gilt aber auch hier: Flecken sollten möglichst schnell entfernt werden, damit diese nicht tief in das Material eindringen. Das gilt vor allem für Öle, Fette, aber auch Tinte. Leichte Verschmutzungen können ganz einfach mit einer milden Seife, Wasser und einem weichen Lappen (z.B. ein Microfasertuch) entfernt werden. Achten Sie darauf, dass kein Wasser stehen bleibt, um Flecken zu verhindern. Trocknen Sie daher die Möbel danach gut ab. Verwenden Sie bei der Reinigung keine scharfen chemischen Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Chloride oder Poliermittel. Hiermit verursachen Sie am Material letztlich mehr Schaden. Auch ein Hochdruckreiniger hat an Gartenmöbeln mit Outdoor-Leder nichts verloren. Verwenden Sie bei hartnäckigen Verschmutzungen, die sich mit milder Seifenlauge nicht entfernen lassen, lieber ein spezielles Reinigungsmittel für Yachtleder, welches das Leder praktischerweise auch gleich pflegt und die Imprägnierung aufrechterhält.


Überwinterung von Gartenmöbeln mit Kunstleder

Im Idealfall überwintert man Gartenmöbel mit Lederbezug in einem trockenen Innenraum - das kann eine trockene Garage, ein Keller oder ein Gartenhaus sein. Wer keinen Platz hierfür hat, kann seine Möbel auch auf der Terrasse stehen lassen. Er sollte seine Lounge oder Sessel dann aber mit einer Schutzhülle abdecken. Damit sich kein Schwitzwasser bildet, das dann auf dem Material stehen könnte, sollte die Hülle regelmäßig kurzzeitig abgenommen werden und mittels eines Styroporwürfels o.ä. stets Abstand zwischen Hülle und Leder gehalten werden.

Bevor es aber im dunklen Keller oder unter einer Hülle verschwindet, warum stellen Sie Ihre Gartenmöbel mit Lederbezug nicht gleich ins Wohnzimmer oder in den Wintergarten? Denn letztlich ist das Material doch so schön und macht sich auch Indoor gut!

Inspiration: Gartenmöbel mit Leder


Was halten Sie von Kunstleder als Gartenmöbelmaterial? Wir freuen uns über Ihre Meinung oder Erfahrungsberichte in den Kommentaren!



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