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Terrassenüberdachung

Laurien Rudhardt
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03.07.2021
|
4 Min Lesezeit
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Laurien Rudhardt
03.07.2021
|
4 Min Lesezeit

Sommerzeit ist Terrassenzeit. Wie Sie und Ihre Lieben unter einem Dach sitzen und das bei nahezu jeder Wetterlage, verraten wir Ihnen in unserem Magazin-Artikel. 

 

Terrassenüberdachung

Vor allem im Sommer genießen wir die Zeit an der frischen Luft. Nicht selten sind wir dabei aber den Launen des Wetters ausgesetzt. So kann es bei starker Sonneneinstrahlung oder einem plötzlichen Regenschauer schnell vorbei sein mit der Freude unterm freien Himmel. Abhilfe schafft eine zuverlässige Terrassenüberdachung - dabei ist die Gestaltungsmöglichkeit äußerst vielfältig. 

Mit einem Dach über dem Kopf müssen Sie bei launenhaften Wetterkapriolen nicht gleich im Innern des Hauses Zuflucht suchen, sondern können die Terrassenzeit geschützt im Freien genießen. 

Die Vorzüge einer Terrassenüberdachung

  • Schutz vor Regen und starker Sonneneinstrahlung
  • Gemütlichkeit unterm Terrassendach
  • wertet Garten und Terrasse optisch auf
  • Pflanzen sind den Wettereinflüssen weniger ausgesetzt
  • Gartenmöbel sind besser geschützt
  • Erweiterung des Wohnraums
  • hält groben Schmutz von der Terrasse fern

Welche Terrassenüberdachungen gibt es? 

Die legendäre Markise im Streifenmuster, bedient per Handkurbel, ist längst nicht mehr die einzige Möglichkeit sich vor der Witterung zu schützen. Terrassenüberdachungen werden mittlerweile in einer Vielzahl an Formen, Farben und Varianten angeboten.

Bei der Anschaffung einer Terrassenüberdachung ist es wichtig, dass sie mit dem Gartenstil und dem Rest des Mobiliars harmoniert. So erhalten Sie ein einheitliches Gesamtbild in Ihrem Garten. 

Grundsätzlich wird bei Terrassendächern zwischen zwei Modellen unterschieden, den freistehenden Terrassendächern oder Terrassenüberdachungen als Wandanbau. 

Freistehende Terrassenüberdachung

Der Ort für die Überdachung kann frei und individuell im Garten oder auf der großflächigen Terrasse gewählt werden. Gern verwendet werden dafür zum Beispiel Gartenpavillons.

Terrassenüberdachung als Wandanbau

Diese Art der Terrassenüberdachung ist wohl die bekannteste und beliebteste Variante seine Außenfläche abzuschirmen. Dabei wird die Überdachung einerseits an der Wand des Hauses montiert und auf der anderen Seite durch stabile Pfosten aus Aluminium oder Holz gestützt. 

Info
Da es sich bei dieser Art Terrassenüberdachung um einen An- bzw. Umbau eines bestehenden Gebäudes handelt, sollten Sie sich vorab bei Ihrem zuständigen Bauamt erkundigen, ob ein Bauantrag benötigt wird. 

Welche Materialien eignen sich für eine Terrassenüberdachung? 

Die Basis einer Terrassenüberdachung: 

Aluminium ist ein äußerst stabiles Material, benötigt kaum Pflege und verspricht eine lange Lebenszeit. Der moderne Look - meist in der Farbe Anthrazit - vereint mit hoher Robustheit und Widerstandsfähigkeit, macht Aluminium oft zum Mittel der Wahl. 
Holz zaubert einen natürlichen Charme auf Ihre Terrasse. Eine regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer des Naturmaterials. Sie können Ihre Überdachung sowohl natürlich halten oder durch einen Anstrich mehr Farbe verleihen. Dabei steht Ihnen eine Farbpalette von Weiß bis Anthrazit zur Verfügung. Auch beim Holz gibt es unterschiedliche Qualitäten. Während Ihnen Douglasie lange Freude garantiert, besticht Leimholz durch einen günstigen Preis. Mit ein wenig handwerklichem Geschick können Sie Ihre Holz-Terrassenüberdachung sogar als Marke Eigenbau verwirklichen. Eine Aluminium-Terrassenüberdachung dagegen kann höchstens als Bausatz erworben und aufgestellt werden. 

Für das Terrassendach

  • bruchsicheres Glas
  • Plexiglas
  • Polycarbonat-Doppelstegplatten
  • Milchglas
  • Ziegeldach
  • Lamellendach
  • Outdoorstoff

Besonders wenn sich Ihre Terrasse auf der Südseite befindet, ist es sinnvoll, sie nicht nur vor Regen, sondern vor allem vor der Sonne zu schützen. Dies lässt sich beispielsweise durch Sonnenrollos verwirklichen. Dabei werden hochwertige Innenmarkisen oder Outdoorstoffe unterhalb des Terrassendachs befestigt. 

Eine andere, sehr flexible und bequeme Möglichkeit für den Schutz vor der Witterung stellt ein Lamellendach dar. Dafür wird Aluminium oder ein robuster Outdoorstoff verwendet. In der Regel sind die Lamellen verstellbar. Der Vorteil: Durch drehbare Lamellen lässt sich zum einen der optimale Schutz vor dem Wetter einstellen und zum anderen die Belüftung individuell regeln. 

Bei feststehenden Lamellen aus Holz brauchen Sie sich keine Sorgen über einen Hitzestau unter dem Dach zu machen. Da die Lamellen mit einem gewissen Abstand zueinander angebracht sind, fungieren sie aber nur bedingt als Schattenspender und Wetterschutz.

Damit Ihr Terrassendach auch den Winter unbeschadet übersteht, ist eine stabile Konstruktion unerlässlich. Das Terrassendach sollte ein Gefälle von mindestens 3 Grad aufweisen, besser noch 5 - 10 Grad. So können Regenwasser oder Schneeschmelze gut abfließen und die Konstruktion wird nicht unnötig belastet. Die leicht schräge Terrassenüberdachung gewährleistet zudem eine gewisse Selbstreinigung. Damit Wasser gezielt ablaufen kann, ist das Anbringen einer Regenrinne von Vorteil.

Schon gewusst? 
Manche Hersteller bieten flexible Seitenwände für die Terrassenüberdachung an. Dadurch wird Ihre Überdachung blitzschnell zum Wintergarten und kann selbst an kälteren Tagen genutzt werden. 

Alternativen zur klassischen Terrassenüberdachung

Ein Sonnensegel bringt Urlaubsfeeling auf Ihre Terrasse. Neben dem schicken Design, besticht es mit einer einfachen Montage, einem geringen Anschaffungspreis und wenig Platzbedarf. Das Sonnensegel bietet Schutz vor Sonneneinstrahlung und leichtem Regen. 

Sonnensegel als Terrassenüberdachung

Eine Pergola kann sowohl an der Hauswand oder freistehend im Garten arrangiert werden. Sie können zwischen einer Pergola mit Dach aus einem festen Material (beispielsweise Glas) oder einer Bewachsung mit Efeu, Wein oder anderen Kletterpflanzen wählen. Letzteres verspricht Natur pur. Für mehr Informationen über die Pergola klicken Sie doch einfach in unser Online-Magazin.

Gartenpavillons

Ein altbewährtes und immer noch sehr beliebtes Schattenspender-Modell ist die Markise. Sie wird in zahlreichen Farben und hochwertigen, modernen Stoffen und Materialien angeboten. 

 

 

Eine Terrassenüberdachung stellt eine Erweiterung des Lebensraums dar und wird spätestens im Sommer zum Mittelpunkt Ihres Außenbereichs. Welche Lösung der aufgeführten Terrassenüberdachungen gefällt Ihnen am besten? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar!    


Laurien Rudhardt
verfasst von Laurien Rudhardt

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