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Sonnenschirmbefestigung

Mit dem Frühlingsanfang beginnt auch die Sonnenschirmsaison: Neben der Auswahl eines geeigneten Schirms, sollte auch die Wahl der entsprechenden Sonnenschirmbefestigung nicht leichtfertig getroffen werden.
Sind Sie noch auf der Suche nach einer geeigneten Sonnenschirmbefestigung? Gar nicht so einfach! Im folgenden Beitrag helfen wir Ihnen Licht ins Dunkel zu bringen. So, dass Sie auch bei unbeständigem Wetter lange Freude an Ihrem Schirm haben!
Um zu wissen, welche Befestigung Sie benötigen, sollte Sie überprüfen welchen Sonnenschirm Sie bereits haben oder sich anschaffen möchten. Grundsätzlich kann man bei Sonnenschirmen zwischen folgenden Arten unterscheiden:


Stockschirme; auch Mittelstockschirm, Balkonschirm (eher kleiner) oder Marktschirm (etwas größer) genannt und


Ampelschirme; auch Freiarmschirm oder Pendelschirm genannt


Hilfe bei der Frage, welcher Gartenschirm für Sie der richtige ist, finden Sie mit unserem virtuellen Sonnenschirmberater.


Wie wird mein Sonnenschirm windfest?

Wind ist der größte Feind des Sonnenschirms. Böen erreichen auch bei scheinbar ruhigem Wetter schnell eine höhere Windgeschwindigkeit, die die zulässigen Grenzwerte der Hersteller überschreiten.

Entsprechend verankerte Stockschirme, besonders Großschirme für die Gastronomie sind recht robust und halten je nach Modell starke Winde (Windstärke 5-6) aus. Einfachere Sonnenschirme, gerade mit (zu) leichtem Sockel, werden jedoch schnell mal Opfer einer Windböe und umgeweht.

Generell windanfälliger als Mittelstockschirme sind Ampelschirme/Freiarmschirme. Ampelschirme bieten dem Schirmdach durch den außenstehenden Schirmmast eine erhöhte Angriffsfläche, insbesondere wenn das Schirmdach geneigt ist und wie ein Segel wirken kann, und sind durch den außen gelagerten Schwerpunkt weniger standfest und auch eine Strebe bricht eher mal ab. Freiarmschirme benötigen bei gleicher Schirmfläche übrigens auch eine stärkere Verankerung bzw. schwerere Sockel als Mittelstockschirme. Für einen Freiarmschirm mit 3 Meter Durchmesser empfehlen wir Schirmsockel mit (mindestens) 90 kg.
Wie empfehlen insbesonders beim Kauf großer Sonnenschirme, v.a. großer Freiarmschirme, auf hochwertige Schirme mit langer Lebensdauer zu setzen; wie sie z.B. der Schweizer Qualitätsschirmhersteller Glatz mit Modellen wie Sunwing C oder Sombrano anbietet.
Die maximalen Windgeschwindigkeiten der Hersteller sollten hier unbedingt beachtet werden. Diese gelten übrigens für nicht geneigte Schirme! Generell sollten Sonnenschirme nicht als Windschutz verwendet werden.

Bei Anmeldung von Gewährleistungsansprüchen durch Windschäden prüfen die Hersteller sehr genau. In der Regel werden diese nicht anerkannt.

Wir empfehlen bei aufkommenden Wind den Schirm zu schließen und wenn notwendig zu sichern. Sollten Sie außer Haus sein, ist es sinnvoll das eingefahrene Schirmdach mit einem Gurtband zu sichern und/oder mit einer Schutzhülle abzudecken. So gesichert kann dem nur mehr schlankem Schirmmast selbst ein richtiger Herbststurm nichts anhaben.
Und wenn es tatsächlich mal zu einem Windschaden wie einer gebrochenen Strebe kam, dann ist es natürlich von Vorteil einen Markenschirm zu haben, für den es Ersatzteile gibt.


Welche Sockel für welchen Schirm?


So finden Sie die richtige Sonnenschirmbefestigung. Folgenden Möglichkeiten haben Sie Ihren Sonnenschirm zu befestigen:



  • Fahrbarer Sockel (auch mit Griff)





  • Montageplatten (als Alternative zur Bodenhülse falls schon ein Betonfundament vorhanden ist)


Stockschirm


Sollten Sie sich klassisch für einen Stockschirm in Kombination mit einem Schirmständer oder einem fahrbaren Sockel entschieden haben, empfiehlt es sich folgende Richtwerte zu beachten:


Durchmesser Stockschirm Empfohlenes Gewicht Schirmständer
Nur für Balkonschirm geeignet! 25 kg
200 - 270 cm 35 – 40 kg
270 - 300 cm 45 – 50 kg
300 – 350 cm 50 – 70 kg

In der Regel nehmen die Sockel bei rundem Schirmmast eine Maststärke von 30 bis 48 mm auf. Zu den Schirmsockeln werden allerdings oftmals Reduzierringe für verschiedene Stockdurchmesser mitgeliefert. Der Schirmstock kann dabei mit einer flexiblen Klemmung befestigt werden, die ebenfalls auf unterschiedliche Durchmesser eingestellt werden kann. Wer jedoch Wert auf ein etwas dezenteres Erscheinungsbild legt, ist mit einem Schnellspanner besser beraten, der jedoch in seiner Stockdurchmesser-Kompatibilität beschränkt ist.
Balkonschirm
Für Balkonschirme empfiehlt sich eine zusätzliche Befestigung. Auch bei dieser Art der Sonnenschirmbefestigung können Sie zwischen unterschiedlichen Varianten entscheiden. Die Sonnenschirmhalter sind für den Handlauf Ihres Balkongeländers, für gemauerte Balkonbrüstungen, für die senkrechten Stäbe des Balkongeländers oder für eine Montage direkt an der Hauswand erhältlich. Bitte achten Sie beim Kauf darauf, welche Halterung für Ihre Ansprüche die Richtige ist.
Spartipp: Sollte sich Ihr Balkon dafür eignen, können Sie den Sonnenschirm alternativ mit Kabelbindern am Balkongeländer befestigen.

Bei Stockschirmen kommt auch die Befestigung mittels einer Bodenhülse in Frage. Dabei müssen Sie allerdings beachten, dass hier ein Übergangsrohr notwendig ist, welches die Bodenhülse mit dem Schirmstock verbindet.

Ampelschirm


Bodenhülsen kommen häufig in Verbindung mit einem Ampelschirm zum Einsatz. Da die meisten Ampelschirme einen Drehfuß haben, wird hier kein Übergangsrohr benötigt.
Zudem besteht die Möglichkeit den Ampelschirm mittels eines Kreuzständers mit Einlegeplatten, eines Schirmständers aus Beton oder Granit oder eines fahrbaren Sockels zu befestigen. Die Einlegeplatten für den Kreuzständer bekommen Sie bei uns im Shop oder im Baumarkt. Bedenken Sie jedoch, dass das Gewicht des Sockels für einen Ampelschirm mindestens 90 kg betragen sollte.


Außerdem sollte die Entscheidung für Ihre Sonnenschirmbefestigung auch immer von den örtlichen Windverhältnissen abhängig sein. Um ein Wegwehen oder Umfallen des Schirms zu vermeiden, sollten Sie ihn bei (aufkommendem) Wind stets schließen!


Schirmständer oder Bodenhülse?


Ein Schirmständer bietet Ihnen größtmögliche Flexibilität, so dass Sie Ihren Schirm je nach Sonnenstand und Wetterlage unterschiedliche platzieren können. Auf diese Weise können Sie Ihren Schirm einfach fixieren und müssen keine Veränderungen an Ihrem Untergrund im Garten vornehmen. Ab einer bestimmten Größe des Schirms (s. Tabelle)und auch bei den meisten Ampelschirmen lohnt sich allerdings die etwas aufwendigere Montage einer Bodenhülse, welche den Schirm absolut fest im Boden verankert. Um die Flexibilität zu erhöhen, können auch mehrere Bodenhülsen an verschiedenen Standorten eingelassen werden.


Was Sie beim Einbau einer Bodenhülse beachten sollten:


Der Ort, an dem Sie die Bodenhülse einlassen möchten, sollte sorgfältig ausgewählt werden, da es mit großem Aufwand verbunden ist, diesen Eingriff wieder rückgängig zu machen.
Die Tiefe des Loches, in welchem Ihre dauerhafte Sonnenschirmbefestigung verankert wird, sollte mindestens der Länge des versenkbaren Teils der Bodenhülse entsprechen. Anschließend wird das Loch zusammen mit der Hülse zubetoniert. Dieser Einbau sollte äußerst präzise durchgeführt werden, andernfalls wird Ihr Schirm später schief stehen. Zusätzlich sollten Sie die örtlichen Frosttiefen und die Gewährleistung des Wasserabflusses (wenn es regnet, kann sich Wasser in der Bodenhülse ansammeln) berücksichtigen. Die Bodenhülse sollte mindestens einen Abstand von 30 cm zu anderen Schirmen oder Gegenständen haben.
Wenn Sie sicher gehen möchten, beauftragen Sie einen Experten (zum Beispiel einen Maurer) mit dem Einlassen der Sonnenschirmbefestigung. Bitte versichern Sie sich vor diesem Arbeitsschritt, ob die Bodenhülse auch kompatibel zu Ihrem Sonnenschirm ist. Im Zweifelsfall fragen Sie beim Hersteller an oder warten Sie bei einer anstehenden Lieferung ab, bis Sie Sonnenschirm und Sockel zusammen erhalten haben.


Weitere Infos rund um Sonnenschirme finden Sie hier

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