Nach oben
Kontaktportal
Ampelschirme im Test

Sie möchten sich für den Sommer einen neuen Freiarm-Sonnenschutz zulegen, wissen jedoch noch nicht, welcher der vielen Ampelschirme es genau sein soll? Das Angebot an Sonnenschirmen ist sehr breit und auf den ersten Blick schwer zu überblicken. Sonnenschirme haben eine riesige Varianz von verschiedenen Funktionen, Zubehör und Bespannungen. Zur Erleichterung Ihrer Entscheidung haben wir für Sie bereits eine Vorauswahl getroffen und zwei hochqualitative Sonnenschirme im mittleren Preissegment unter die Lupe genommen und im Hinblick auf viele Funktionen und Kriterien geprüft.

Zunächst stellen wir die Ampelschirme Varioflex von Suncomfort und Rhodos Twist von Schneider in den Kategorien Preis, Maße, Gewicht und Material gegenüber. Darauf folgt ein Test in Bedienbarkeit und Qualität . Danach werfen wir einen Blick auf die Besonderheiten der beiden Sonnenschirme und erwerbbares Zubehör. Abschließend bewerten wir den optischen Eindruck und das Design des Sonnenschirms und fassen den Ampelschirmvergleich in einem Fazit zusammen.

Beide Schirme werden zum besseren Vergleich in einem Naturton gegenübergestellt.


Varioflex Rhodos Twist
Wichtigste Fakten Schirmart Ampelschirm Ampelschirm
Hersteller Suncomfort by Glatz Schneider
Maße (Spannweite, Gesamthöhe) 300 x 300 cm, 270 cm 300 x 300 cm, 264-355 cm
Durchgangshöhe 213 cm 206 cm
Material (Bespannung, Mast) 100 % Polyester, Aluminium 100 % Polyester, Aluminium
Schirmform rechteckig rechteckig
Gewicht 32 kg 28 kg
Farbe im Test Natur Sand
Verstellmöglichkeiten nach hinten kippbar und nach rechts/links stufenlos neigbar, 360° drehbar (Drehfuß) bis zu 80° entlang des Mastes aufstellbar, 360° per Fußpedal drehbar, bis zu 45° entlang des Schirmarms nach rechts oder links neigbar
UVP 749 Euro 399 Euro
Montage Gebrauchsanweisung ja ja
Montagefertig nein nein
Lieferumfang Sonnenschirm, Ständerkreuz (ohne Platten) für 8 Platten ( 40 × 40 cm ), Drehfuß, Schutzhülle Sonnenschirm, Plattenständer für Wegeplatten (50 x 50 cm) (Lieferung ohne Platten), Schutzhülle
Benötigtes Gegengewicht mind. 50 kg mind. 50 kg
Schirmbezug Stoffstärke 180 g/m² 200 g/m²
Wasserbeständigkeit wasserabstoßend imprägniert wasserabstoßend imprägniert
UV-Schutz UPF 50 UPF 50
Mast Form eckig eckig
Durchmesser 65 × 90 mm 65 × 90 mm
Weitere Farbvarianten Natur, Off Grey, Bright Yellow, Kiwi Green Bordeaux, Anthrazit, Sand
Hersteller-Garantie 2 Jahre 2 Jahre
Besonderheiten gefederte Strebenenden für flexibleren Widerstand -


Hard Facts – Maße, Gewicht, Material und Preis


Die Größe der beiden Sonnenschirme ist beinahe gleich. Der Varioflex hat mit 213 cm lediglich eine 7 cm höhere Durchgangshöhe als sein Kontrahent. Mit einem Gewicht von 32 kg ist der Varioflex allerdings auch etwas schwerer als der Rhodos Twist. Bei beiden genügt jedoch ein Gegengewicht von 50 kg in Form eines Sockels oder einer Bodenhülse, um den Schirm ausreichend zu befestigen. Für den Schattenwurf des Sonnenschirms ist der Durchmesser des gespannten Schirmes entscheidend. Beide Ampelschirme weisen eine Spannweite von 300 x 300 cm auf und bieten somit genügend Platz für mindestens 6 Personen . Die Schirmbespannung ist bei beiden aus 100% Polyester gefertigt und weist einen UPF von 50 auf, was auch bei direkter Sonneneinstrahlung optimalen Schutz gewährleistet. In unserem Artikel "Bietet mein Sonnenschirm genügend UV-Schutz?" erfahren Sie mehr zum UV-Schutz bei Sonnenschirmen. Zudem sind beide Schirme wasserabstoßend imprägniert . Mit 200 g/m² ist die Bespannung des Rhodos Twist etwas stärker als die des Varioflex mit 180 g/ m². Beide Stoffqualitäten zeichnen sich aber durch hohe Langlebigkeit aus. Beide Bezüge lassen sich mit der Hand waschen und sind lichtecht. Bei unseren Ampelschirmen im Test ist die Stange seitlich versetzt, sodass der geworfene Schatten effektiver als Sonnenschutz genutzt werden kann und keine Behinderung durch den Schirmmast entsteht. Die Masten sind bei beiden Exemplaren aus widerstandsfähigem Aluminium gefertigt und pulverbeschichtet. Die Form der Masten unterscheidet sich jedoch darin, dass der Varioflex eine eher trapezförmige Schirmmastform aufweist, der Rhodos Twist hingegen den gebräuchlicheren Standardfuß. Mit 749 Euro ist der Varioflex von Suncomfort by Glatz fast doppelt so teuer als der Rhodos Twist von Schneider mit einem UVP von 405 Euro. Ob sich der Kauf des teureren Ampelschirms lohnt, erfahren Sie im nachfolgenden Vergleich.


Ampelschirme im Test – Montage und Bedienbarkeit



Beim Auspacken der beiden Artikel fällt zunächst auf, dass die Pakete mit einer Länge von über 2,5 m und einem Gewicht von ca. 30 kg nicht gerade leicht sind. Zwei Personen für den Aufbau des Sonnenschirms sind also empfehlenswert . Hierbei sollte zunächst ein fester Untergrund geschaffen werden. Beide Schirme werden nicht montagefertig geliefert, können aber anhand der beiliegenden Anleitung einfach und schnell zu zweit aufgebaut werden.

Wenn man die fertig montierten Ampelschirme dann auf Benutzerfreundlichkeit testet, schneiden beide Schirme sehr gut ab: Der Varioflex ist im Allgemeinen einfach zu handhaben. Der Schirm lässt sich durch ein Stellrad problemlos stufenlos nach links und rechts neigen. Einzig die Position des Stellrads fällt etwas negativ auf: Für durchschnittlich große Personen ist die Bedienung des Stellrads kein Problem, kleinere Leute tun sich womöglich schwer das höher liegende Stellrad zu betätigen. Aus diesem Grund bevorzugen wir hier die bequeme Bedienung per Hebel beim Rhodos Twist von Schneider. Mit dem Hebel lässt sich der Sonnenschirm mühelos bis zu 80 ° entlang des Mastes neigen und bis zu 45° seitlich kippen. Allerdings ist hier keine stufenlose Einstellung möglich.


Beim Varioflex erfolgt die Schrägstellung des Schirmdaches durch ein einfaches nach unten Ziehen des Schiebers und die Fixierung durch den Drehknopf. Darüber hinaus verfügt der Schirm – genauso wie der Rhodos Twist von Schneider- über ein Fußpedal , mit welchem sich die Position des Schirmdachs leicht um 360° verändern lässt. Somit ermöglichen beide Ampelschirme durch das flexible Schirmdach und den Drehfuß eine Schattenspendung um 360° .


Ampelschirme im Test – Verarbeitung und Qualität


Beide Ampelschirme im Test bestehen zum größten Teil aus Aluminium, welches pulverbeschichtet ist, und sind somit als sehr widerstandsfähig gilt. Der Fuß aus Gusseisen liefert zusätzliche Langlebigkeit. Alle Bestandteile sind im Allgemeinen witterungsbeständig . Dadurch fällt es nicht allzu sehr ins Gewicht, wenn der Sonnenschirm einmal im Regen steht. Grundsätzlich sollte jedoch zum besseren Schutz nach jedem Gebrauch der Schirm geschlossen und die Schutzhülle am Sonnenschirm angebracht werden. Insbesondere bei Sturm ist dies eine unbedingte Notwendigkeit – auch der qualitativ hochwertigste Sonennschirm hält keinem starken Sturm stand!


Die Ampelschirme Varioflex und Rhodos Twist sind mit Polyesterbezügen ausgestattet. Polyester ist sehr leicht und farbenfroh, allerdings verblasst der Bezug im Laufe der Zeit. Ein langlebigerer Markisenstoff – der jedoch auch um ein Vielfaches teurerer ist – kann bei keinem der beiden Modellen ausgewählt werden. Hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses macht die Bespannung beider Sonnenschirme einen hochqualitativen Eindruck: Die Säume sind bei beiden Modellen sauber vernäht, lediglich die Spannkraft des Bezuges ist beim Varioflex etwas höher. Bei Betrachtung der Verarbeitung fällt weiter auf, dass der Varioflex Ampelschirm von Suncomfort by Glatz sowohl in Bespannung als auch Konstruktion sehr präzise und hochwertig gefertigt ist, wodurch unserer Meinung nach auch der höhere Preis gerechtfertigt ist.


Ampelschirme im Test – Farbe und Design

Bereits auf den ersten Blick wirken beide Ampelschirme modern und geradlinig . Der Schneider Rhodos Twist Ampelschirm überzeugt in der dezenten Farbe „Sand“ mit einer schlichten Optik, wodurch der Sonnenschirm mit vielen verschiedene Farb- und Designvarianten von Gartenmöbeln und Terrassen kombiniert werden kann. So auch der Varioflex Ampelschirm, der im Farbton „Natur“ etwas heller ausfällt als der Rhodos Twist. Ampel- und Stockschirme sind nicht nur in der klassischen runden sondern oft auch in vier- oder mehreckigen Varianten erhältlich. Unsere beiden Testobjekte Varioflex von Suncomfort by Glatz und Rhodos Twist von Schneider haben beide eine moderne quadratische Form. Die eckige Form ohne zusätzliche Schnörkeleien wie Volants wirkt zeitlos und versprüht einen eleganten Charme ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen.

Beide Schirme besitzen die gleiche Farbbeständigkeit. Dadurch können Sie sich lange an Ihrem Sonnenschirm erfreuen. Grundsätzlich ist die Beständigkeit der Stofffarbe bei helleren Farben wie Ecru oder Natur besser als bei dunklen Farben, welche bei starker Sonneneinstrahlung eher zur Ausbleichung neigen. Beide Sonnenschirme sind in mehreren Uni-Farben erhältlich: Die Varioflex-Farbskala geht von Natur über ein helles grau bis hin zu farbenfrohem Gelb und Grün. Beim Schneider Ampelschirm kann man nur die drei Farben Sand, Bordeaux-Rot und Anthrazit wählen.

Wer also einen echten Farbtupfer auf seiner Terrasse haben möchte, ist mit einem Varioflex in leuchtendem Gelb oder Kiwigrün bestens bedient . Wer elegantere Farben bevorzugt sollte auf einen Bordeaux-roten oder Dunkelgrauen Rhodos Twist von Schneider zurückgreifen.


Ampelschirme im Test – Besonderheiten und Zubehör

Neben den umfassenden Verstellmöglichkeiten bieten der Varioflex Ampelschirm und der Rhodos Twist Ampelschirm noch weitere Besonderheiten und zusätzliches Zubehör. Renommierte Sonnenschirmhersteller wie Glatz und Schneider bringen immer wieder neue Innovationen auf den Markt. Eine dieser Innovationen sind die flexiblen Strebenenden des Varioflex von Suncomfort . Durch die Federung ist der Sonnenschirm widerstandsfähiger und reißt auch bei stärkeren Windböen nicht ein. Dieses zusätzliche Feature hat der Rhodos Twist leider nicht zu bieten. Für beide Sonnenschirme kann man des Weiteren noch Zubehör wie fahrbare Sockel oder Schirmbeleuchtungen erwerben. Im Lieferumfang beider Produkte bereits enthalten sind sogenannte Plattenständer, um einen optimalen Halt zu gewährleisten. Die Platten sind separat zu erhalten. Beim Rhodos Twist werden vier Platten á 50×50 cm benötigt, beim Varioflex von Suncomfort 8 Platten á 40×40 cm. Alternativ gibt es die Möglichkeit, eine Bodenhülse zum Einbetonieren zu kaufen. In unserem Artikel "Sonnenschirmbefestigung" erfahren Sie mehr zur Befestigung von Sonnenschirmen. Dies erhöht die Standfestigkeit, lässt jedoch keine Möglichkeit mehr zu, den Schirm an einem anderen Standort aufzustellen. Außerdem inklusive ist eine lichtdurchlässige Schutzhülle mit Reißverschluss, die den Schirm optimal vor Wind und Wetter schützt. Besonders bei einem Sturm sollte der Sonnenschirm immer zusammengefaltet werden. Sollte eine neue Schutzhülle benötigt werden, so kann sie problemlos nachbestellt werden.



Ampelschirme im Test – Bewertung und Fazit


Die Ampelschirme im Test Varioflex und Rhodos Twist haben im Allgemeinen gut bis sehr gut abgeschnitten . Der Varioflex von Suncomfort stach vor allem durch seine hochwertige Verarbeitung und den flexiblen Strebenenden , die zusätzlich die Langlebigkeit des Schirmes erhöht, heraus. Jedoch darf dabei auch der Preis nicht außer Acht gelassen werden: Das Modell aus dem Hause Suncomfort ist mit einem UVP von 749 Euro fast doppelt so teuer wie der Kontrahent der Firma Schneider. Im Hinblick darauf bewerten wir das Preis-Leistungs-Verhältnis bei beiden Modellen als sehr gut . Auch der Aufbau erwies sich bei beiden als problemlos; die Benutzerfreundlichkeit beim Drehen und Neigen ist nahezu gleich . Sowohl der Varioflex als auch der Rhodos Twist weist eine hohe Stoffdichte auf. Es ist somit ein ausreichender UV-Schutz gegeben. Aber auch bei Regen sind beide Sonnenschirme weitestgehend wasserabweisend .

Die zwei Sonnenschirme sind vielseitig einsetzbar und spenden nicht nur ausreichend Schatten, sondern sind moderne Eyecatcher auf jeder Terrasse. In unserem umfassenden Garten-und-Freizeit-Bewertungsbogen erreichte der Ampelschirm Varioflex von Suncomfort by Glatz eine Punktzahl von 27,5 . Den Rhodos Twist von Schneider bewerteten wir mit 25,5 Punkten . Die höchste zu erreichende Punktzahl liegt bei 30 Punkten. Im Durchschnitt liegen die Sonnenschirme in unserem Sortiment bei 25 Punkten. Demzufolge belegt der Varioflex von Suncomfort mit einem knappen Vorsprung den ersten Platz des Sonnenschirm-Vergleichs by Garten-und-Freizeit.de.


Ampelschirme im Test auch in unserem Shop erhältlich:




Weitere Infos rund um Sonnenschirme finden Sie hier


Kommentare