Fester Untergrund ist das A und O:
Wer in seinem Garten Möbel nutzen möchte, sollte sich überlegen, eine Terrasse anzulegen. Denn auf Rasen oder im Beet stehen Möbel nur wenig stabil. Insbesondere der aufgeweichte Boden nach einem Regenschauer kann dafür sorgen, dass Stuhl- und Tischbeine einsinken. Generell sollte also eine Terrasse immer einen festen Untergrund bilden um Ihre Gartenmöbel optimal zu stützen. Welcher Untergrund für Gartenmöbel der optimale ist, erfahren Sie im gleichnamigen Magazin-Artikel. Sollte der Boden und damit die Terrasse nicht (mehr) ganz eben sein, können bei hochwertigen Gartentischen spezielle Schrauben am Bein für einen Niveauausgleich sorgen, so dass Gläser und Co. stabil stehen bleiben
Rutschfeste Materialien:
Bestimmte Materialien neigen dazu bei Nässe rutschig zu werden. Das ist auch beim Einsatz von Gartenmöbeln nicht unerheblich. Ein rutschfestes Material sollte also immer bevorzugt werden.
Bodenschoner schützen Boden und Gartenmöbel:
Bei den allermeisten Gartenmöbeln aus Metall und Polyrattan sind die Füße mit sogenannten Bodenschonern oder Fußkappen versehen. Kunststoffmöbel, aber auch Gartenmöbel aus Echtholz und Kunstholz brauchen diesen Schutz nicht und verfügen daher meist auch nicht über diese Abschlusskappen. Die Kunststoffkappen verhindern, dass scharfe Metallkanten Ihren Terrassenboden verkratzen und das Material blank auf den Untergrund trifft. Gleichzeit ist das Möbel vor Kratzern und möglicher Korrosion geschützt. Trotz Bodenschonern empfiehlt es sich beim Umplatzieren der Möbel aber, wenn möglich, diese anzuheben statt diese quer über die Terrasse zu ziehen. Gerade empfindliche Echtholzböden können auch durch Hartplastikkappen in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn diese mit einer Kante oder Spitze über das Material kratzen.
Optische Harmonie:
Terrassenboden und Mobiliar sollten auch optisch gut zusammenpassen. Je nachdem, was vorher schon da ist - Terrasse oder Gartenmöbel - sollte man das beim Kauf von Terrassenbelag bzw. neuen Möbeln bedenken. So passen Holzmöbel zu Holzdielen besonders gut, da sie ein rustikal-natürliches Gesamtbild ergeben. Aber Vorsicht: wenn man mehrere Holzarten kombiniert, sollte man darauf achten, dass die unterschiedliche Färbung von Terrassenbelag und Gartenmöbel kann schnell unruhig wirken kann. Auch helle Steine und Fliesen können in Kombination mit Holzmöbeln ein natürliches, mediterranes Feeling versprühen.
Dunkle Steine und Fliesen passen gut zu Aluminium und Edelstahl-Gartenmöbeln, da die Grautöne ein modernes Gesamtbild ergeben. Wer Metallmöbel mit Holz oder Kunstholz kombinieren möchten, gibt dem Gesamtbild noch das gewissen etwas, wenn das Holzthema z.B. bei Armlehnen nochmal aufgegriffen wird.