- hochwertige Natursteinoptik
- angenehme, leicht strukturierte Haptik
- deutlich leichter als massive Steinplatten
- meist günstiger als echter Naturstein
Zwar sieht Spraystone auf den ersten Blick aus wie
Naturstein, in Wirklichkeit verbirgt sich hinter dem Material jedoch etwas
anderes. Was genau das ist und worin die Vor- und Nachteile dieser Tischplatte
liegen, lesen Sie hier.

Eine Tischplatte in Natursteinoptik wirkt hochwertig, modern und bringt eine angenehme Haptik auf die Terrasse. Gleichzeitig wünschen sich viele Gartenbesitzer Materialien, die leichter und günstiger sind als echter Stein. Genau hier kommt Spraystone ins Spiel. Doch obwohl Spraystone oft als besonders pflegeleicht beschrieben wird, lohnt sich ein genauer Blick auf die Eigenschaften – denn im Alltag zeigt das Material nicht nur Vorteile.



Spraystone besteht meist aus einer Glas- oder Aluminiumbasis, auf die ein Gemisch aus Natursteinpulver, Harzen und weiteren Bestandteilen aufgetragen wird. Dadurch entsteht eine Oberfläche, die echtem Stein optisch und haptisch sehr ähnlich ist – allerdings deutlich leichter ausfällt. Das geringere Gewicht ist besonders bei größeren Gartentischen praktisch: Möbel lassen sich einfacher bewegen und transportieren als Varianten mit massiver Natursteinplatte. Zudem liegt Spraystone preislich oft unter echtem Naturstein.
- hochwertige Natursteinoptik
- angenehme, leicht strukturierte Haptik
- deutlich leichter als massive Steinplatten
- meist günstiger als echter Naturstein
Wer Wert auf eine moderne Steinoptik legt, aber kein sehr schweres Material auf der Terrasse haben möchte, findet in Spraystone durchaus eine interessante Alternative.
Hier lohnt sich eine differenzierte Betrachtung. Oft wird Spraystone als pflegeleicht bezeichnet – ganz wartungsfrei ist das Material jedoch nicht.
Die Oberfläche ist häufig nicht vollständig versiegelt und besitzt eine gewisse Offenporigkeit. Flüssigkeiten können deshalb schneller in das Material eindringen als bei komplett geschlossenen Oberflächen wie Keramik oder Glas. Wein, Öl, Saucen oder Fruchtsäfte sollten möglichst sofort entfernt werden, da sonst bleibende Verfärbungen entstehen können.
Auch regelmäßige Pflege gehört dazu: Viele Hersteller empfehlen, die Oberfläche ein- bis zweimal jährlich mit einem geeigneten Steinimprägnierer oder Versiegler zu behandeln, damit Feuchtigkeit und Schmutz weniger tief eindringen können.

Sollte sich ein Fleck bereits eingebrannt haben, können Sie versuchen, mit einem Kunststein- oder Steinreiniger die Intensität der Flecken abzuschwächen. Den Reiniger einfach auf die Tischplatte auftragen, 10 bis 15 Minuten einwirken lassen und anschließend mit einer weichen Bürste behandeln. Vergessen Sie nicht, den Tisch nachher mit klarem Wasser gut abzuwaschen.
Verwenden Sie auch hier weder einen Hochdruckreiniger, noch einen Allesreiniger oder Scheuermilch. Diese verursachen letztlich viele kleine Risse und Kratzer im Material, in denen sich Schmutz ansammelt. So bekommt die Tischplatte nach einiger Zeit einen unschönen grauen Schleier, der sich nicht mehr entfernen lässt.
- Keine aggressiven Reiniger oder Scheuermittel verwenden
- Keinen Hochdruckreiniger einsetzen
- Heißes Kochgeschirr nicht direkt auf die Oberfläche stellen
- Feuchtigkeit nicht dauerhaft auf der Platte stehen lassen
- Bei Abdeckhauben auf ausreichende Luftzirkulation achten

Spraystone eignet sich grundsätzlich für den Außenbereich. Dennoch bedeutet „outdoorgeeignet“ nicht automatisch „völlig sorgenfrei“. Dringt Feuchtigkeit in die Oberfläche ein und gefriert später, können Spannungen entstehen, die Risse oder Beschädigungen begünstigen. Einige Hersteller empfehlen deshalb eine geschützte Überwinterung oder zumindest eine atmungsaktive Abdeckung.
Anstatt Ihren Tisch im Winter oder bei schlechtem Wetter mit einer Schutzhülle abzudecken, empfehlen wir Ihnen, die Spraystone Platte zu imprägnieren. Verwenden Sie dafür einen Steinimprägnierer oder -versiegler. Ein Versiegler verhindert das Eindringen von Schmutz und Wasser und lässt Ihre Tischplatte lange Zeit wie neu aussehen.
Wenn Sie dennoch auf Nummer sicher gehen und den Gartentisch zusätzlich schützen wollen, sollten Sie stets eine luftdurchlässige, atmungsaktive Abdeckhaube verwenden, da sich darin kein Dunstwasser sammeln kann, wodurch Flecken entstehen können.
Denken Sie auch daran, die Schutzhülle regelmäßig zu lüften, um vielleicht doch entstandene Kondensfeuchtigkeit entweichen zu lassen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen dringend davon abraten, Ihre Tischplatte dauerhaft mit einer Tischdecke zu dekorieren.
Durch die unebene Oberfläche des Spraystones können sich zudem vermehrt Bakterien festsetzen, da sie hier ausreichend Nährboden finden. Durch das Verwenden einer Tischdecke schaffen Sie so ein feuchtwarmes Paradies für Bakterien und Krankheitserreger.
Atmungsaktive Schutzhüllen sind bei Spraystone sehr wichtig. Unter nicht luftdurchlässigen Abdeckungen kann sich Kondenswasser bilden, was wiederum Flecken begünstigen kann.



















Zwar ist Spraystone temperaturbeständig, dennoch nicht frostsicher. Um ein Ablösen der Beschichtung zu verhindern, raten wir Ihnen, die Tischplatte während der Wintermonate in einer Garage oder einem anderweitig frostsicheren Ort vor Wind und Wetter geschützt zu lagern. Dabei können Sie die Platte auch platzsparend an eine Wand lehnen und falls nötig mit einem Tuch abdecken. So verhindern Sie, dass die Platte unnötig verstaubt.
Spraystone überzeugt mit seiner natürlichen Steinoptik und einer angenehmen Haptik. Wer jedoch möglichst wenig Zeit in Reinigung und Pflege investieren möchte, sollte auch andere Materialien in Betracht ziehen.
Eine beliebte Alternative sind beispielsweise HPL-Platten (High Pressure Laminate) in Steinoptik. Moderne HPL-Oberflächen wirken heute überraschend authentisch und ahmen Beton-, Schiefer- oder Natursteinoptiken sehr realistisch nach. Gleichzeitig sind sie vollständig geschlossen, wodurch Flüssigkeiten kaum eindringen können. Das macht sie oft unkomplizierter im täglichen Gebrauch und besonders pflegeleicht.
Wer noch höheren Wert auf Widerstandsfähigkeit legt und bereit ist, etwas mehr zu investieren, findet in Keramik eine hochwertige Lösung. Keramikplatten gelten als äußerst robust, kratzbeständig und widerstandsfähig gegenüber UV-Strahlung, Feuchtigkeit und Flecken. Verschütteter Rotwein, Öl oder Soßen lassen sich in der Regel einfach entfernen, ohne dass eine zusätzliche Imprägnierung notwendig wird.
Welches Material die beste Wahl ist, hängt letztlich von den eigenen Ansprüchen ab:










Wer Gartenmöbel dauerhaft draußen stehen lassen möchte und den Gartentisch intensiv nutzt – etwa mit Kindern, häufigen Grillabenden oder geselligen Runden auf der Terrasse – ist mit HPL oder Keramik langfristig entspannter unterwegs.
Wer hingegen besonderen Wert auf die natürliche Haptik und den individuellen Charakter einer Steinoberfläche legt, den Tisch nicht so intensiv nutzt und einen geschützen Überwinterungsort hat, kann mit Spraystone ebenfalls viel Freude haben.










Spraystone verbindet eine attraktive Natursteinoptik mit geringerem Gewicht und einem oft attraktiveren Preis. Wer sich jedoch ein Material wünscht, das praktisch keine Aufmerksamkeit benötigt, sollte genauer hinschauen.
Im Vergleich zu Materialien wie Keramik oder HPL benötigt Spraystone meist etwas mehr Aufmerksamkeit bei Reinigung und Pflege. Mit regelmäßiger Imprägnierung und einer passenden Behandlung kann die Oberfläche lange schön bleiben – ganz wartungsfrei ist sie allerdings nicht.
Haben auch Sie eine Gartenmöbel-Frage? Dann hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar!
Kommentare (80)