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Eukalyptusholz

Eukalyptus ist nicht nur als Lieblingsspeise der Koalas und als Heilmittel bei Erkältungskrankheiten bekannt, sondern auch als edles Material für Möbel im Outdoor-Bereich beliebt. Lesen Sie hier, was das robuste Holz aus Down Under ausmacht und wie Sie diese speziellen Gartentische und Gartenstühle aus Holz am besten pflegen.

Wo kommt Eukalyptusholz her?

Ursprünglich stammt der Laubbaum mit seinen über 600 verschiedenen Arten aus Tasmanien und ist heute zudem in Australien und Indonesien beheimatet. Da er schnell wächst und qualitativ hochwertiges Holz abgibt, wird er auch auf Plantagen z.B. in Südeuropa und Südafrika angebaut. Mit etwa 18,3 Mio. Hektar Fläche ist er ist der am meisten kultivierte Plantagenbaum der Welt. Seine charakteristischen Fruchtstände sehen meist zapfenartig aus und besitzen am Ende eine ventilartige Öffnung. Der Name Eukalyptus bedeutet übersetzt „gut-versteckt“ und spricht auf den halb geschlossenen Blütenkelch an. Eukalyptus dient nicht nur der Holzgewinnung, sondern auch der Extrahierung ätherischer Öle. Während die aromatisch duftende Pflanze für die meisten Tier- und Pflanzenarten giftig ist, dient sie als Futterpflanze für die in Australien heimischen Koalas und ist aufgrund seines würzigen Nektars und Honigtaus auch bei Bienen sehr beliebt. Gegenüber anderen Materialien hat Eukalyptus einige Vorzüge zu bieten: Es ist preiswerter als zum Beispiel Teak und trotzdem äußerst robust und widerstandsfähig, vorausgesetzt es wird richtig gepflegt.


Doch was müssen Sie bei der Pflege von Eukalyptusholz beachten?


Gartenmöbel aus Eukalyptusholz sind ein Naturprodukt und brauchen daher ein wenig Pflege. Durch Sonnen und Regen verändert sich die Oberfläche des Holzes mit den Jahren. Ohne die richtige Pflege, werden Ihre Eukalyptusmöbel nach und nach verblassen und ergrauen. Anbei zeigen wir Ihnen ein paar Tipps, wie sie diesem Verschleiß vorbeugen können:

Grundpflege:

Um das typische Vergrauen zu vermeiden genügt es die Holzteile zweimal pro Jahr mit etwas handelsüblichem Öl für Eukalyptusholz einzulassen. Hartnäckige Flecken können mit einem feinen Schleifpapier entfernt werden. Im Winter sollten Sie Ihre Gartenmöbel trocken und staubfrei lagern. Bitte achten Sie darauf, dass die Möbel gerade stehen, um ein Verziehen des Holzes zu vermeiden.
Spätestens wenn die Möbel bereits ergraut sind, sollte sie einer speziellen Pflege unterzogen werden, damit Pilzsporen keine Chance haben und Blaufäule, Stockflecken oder andere Erscheinungen vermieden werden können.



So sollten Sie bei der Pflege bereits ergrauter Gartenmöbel vorgehen:


1. Gartenmöbel ins Trockene stellen, damit alle Feuchtigkeit entweichen kann.


2. Oberste Patinaschicht mit mittelfeinem Schleifpapier abschleifen


3. Holz gründlich reinigen, um Verfärbungen (beim Auftragen des Öls) zu vermeiden. Dafür kann einfach warme Seifenlauge und eine mittelharte Bürste verwendet werden. Bitte reinigen Sie Ihre Gartenmöbel auf gar keinem Fall mit einem Hochdruckreiniger!


4. Spezielles Eukalyptusöl mit einem Tuch auftragen und überschüssiges Öl sofort entfernen. Beim Einölen die Möbel am besten auf eine Wiese stellen oder Zeitungspapier unterlegen, um herabtropfendes Öl abzufangen.


Darum sollten Sie Ihre Gartenmöbel mit Öl behandeln:


Das Öl enthält Farbpigmente, durch welches das Holz wieder aufgefrischt wird. Es dringt tief ins Holz und schützt es vor Wasser. Zudem wird durch das Einölen die Feuchtigkeit reguliert und die Atmungsaktivität des Holzes verbessert sowie offene Poren geschlossen. Wenn Sie bemerken, dass der Regen nicht mehr von der Holzoberfläche abperlt, sollten die Möbel geölt werden.
Wenn auch die Pflege etwas intensiver erscheint, gibt es gute Gründe sich für Gartenmöbel aus Eukalyptusholz zu entscheiden.

Warum sich die Anschaffung von Möbeln aus Eukalyptusholz lohnt!

1. Natürlich edler Look:
Durch Ihre rötlich-braune Farbe wirken Möbel aus Eukalyptusholz klassisch und edel. Farbe und Maserung erinnern an Buchenholz, wobei die Fasern gerade oder wellig verlaufen können. Entscheiden Sie sich für Gartenmöbel aus diesem besonderen Holz und bringen Sie ein exklusives und natürliches Flair in Ihren Garten.

2. Robust und preiswert:
Bei richtiger Pflege ist das massive Hartholz sehr witterungsbeständig und resistent gegen Schädlinge. Qualität und Härte des Holzes lassen sich mit der einheimischen Eiche vergleichen. Dabei ist Eukalyptusholz vergleichsweise preiswert. Bei der Qualität der unterschiedlichen Eukalyptusholzarten unterscheidet man zwischen grob, mittelschwerer und schwerer Qualität, die sich nach der Verarbeitung in der Widerstandsfähigkeit und somit Haltbarkeit des jeweiligen Möbelstücks wiederspiegelt.

3. Umweltbewusst:
Wie bei Teakholz und anderen Hölzern aus tropischen Regionen, sollten Sie darauf achten, dass das Produkt stets ein FSC-Zertifikat aufweist. Dadurch leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Mensch und Natur und fördern den nachhaltigen Anbau von Eukalyptus.


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